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Magenballon

Magenballon

Der Magenballon wird bei einer simplen Magenspiegelung im Magen platziert und mit Wasser aufgefüllt.

Der Magenballon wird über die Speiseröhre ohne Operation im Rahmen einer Gastroskopie (Magenspiegelung) in den Magen eingeführt und mit blau gefärbtem Wasser gefüllt. Durch den im Magen befindlichen Fremdkörper tritt schon nach einer geringen Nahrungsaufnahme ein Sättigungsgefühl auf. Der Magenballon sollte wegen Materialermüdung maximal sechs Monate im Magen verbleiben.

Einsatz in Cannstatt

Aufgrund der sehr eingeschränkten Behandlungszeit von sechs Monaten eignet sich der Magenballon nicht für eine Dauertherapie. Nach Entfernen des Ballons kommt es meist wieder zur Gewichtszunahme (JoJo Effekt). Der Ballon ist eine gute Zwischenlösung bei Hochrisikopatienten. Durch die Gewichtsreduktion sinkt das OP und Narkoserisiko, so dass eine definitive Operation (meist Schlauchmagen oder Magenbypass) möglich wird.

Für wen ein Magenballon geeignet ist

Anders als die übrigen Eingriffe zum Abnehmen (Magenband, Schlauchmagen, Magenbypass etc.), die nur bei sehr schwerem Übergewicht angewendet werden, kann der Magenballon auch bereits Menschen mit mäßigem Übergewicht (Body-Mass-Index zwischen 28 und 40 kg/m2) eingesetzt werden. Am häufigsten wird ein Magenballon bei Menschen mit einem Körpergewicht zwischen 85 und 130 Kilogramm angewendet. Bei sehr fettleibigen Patienten wird die Methode manchmal zur Vorbereitung einer Magenverkleinerung eingesetzt, um das Gewicht schon vorab etwas zu reduzieren und damit das Operationsrisiko zu senken.

Ablauf der Operation

Der Magenballon wird als ambulanter oder kurzstationärer Eingriff in der Endoskopie eingesetzt. Hierzu ist lediglich eine normale Magenspiegelung notwendig. Nach einer kurzen Erholungsphase können sie nach Hause gehen. Aufgrund der eingesetzten Betäubungsmittel ist eine aktive Teilnahme am Straßenverkehr jedoch nicht erlaubt. Falls Übelkeit und Erbrechen durch den Fremdkörper im Magen auftreten, ist möglicherweise eine stationäre Infusionstherapie über wenige Tage notwendig. In einer ähnlichen Prozedur wird der Ballon sechs Monate später geborgen.

Wie wird der Magenballon entfernt?

Der Magenballon wird spätestens nach sechs Monaten wieder entfernt um das Risiko eines Einreißens der Ballonwand durch beständige Wirkung der Magensäure und der Magenbewegung zu begrenzen. Zur Magenballon-Entfernung ist erneut eine Magenspiegelung notwendig. Bei dem Eingriff wird der Ballon angestochen, sodass die Flüssigkeit entweichen kann. Dadurch verliert der Magenballon seine pralle Konsistenz und kann einfach wieder durch die Speiseröhre zurückgezogen werden. Der gesamte Eingriff dauert in der Regel nur wenige Minuten.

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